Der Seewinkel

Von Podersdorf südwärts erstreckt sich das Kerngebiet des Nationalparks Seewinkel. Ein erlebnisreicher Landstrich, wenn einem nicht explizit der Sinn nach Edelweiß und Almrausch steht, und ein vorzüglicher Vorwand für einen Besuch „der Dankbarkeit“.

Man kann ja wählen: Wirtshausbesuch vor oder nach dem Spaziergang durch die Rieden, dem Radeln zu den stillsten Plätzen oder der Bootsfahrt auf dem See. Eine häufig gebrauchte Alternative besteht jedoch darin, die Beratungen über die Ausflugsziele im Wirtshaus abzuhalten und so lang auszudehnen, dass die Zeit für Freiluftaktivitäten dann eigentlich doch zu knapp wird und man es einfach mit den kulinarischen Genüssen gut sein lässt.

Was gemütlich ist, wobei man aber doch was versäumt. Zum Beispiel:

Die bestens besetzte Vogelgesellschaft mit Graugänsen, Pirolen und hunderten anderen Arten.
Die Kolonie der Steppenrinder.
Das Rudel Mangalizaschweine.
Das fröhliche Konzert der Kröten, Frösche, Unken.

Man sieht schon – so manches (wenn auch bei weitem nicht alls) im Nationalpark hat auch seinen kulinarischen Wert, der in „der Dankbarkeit“ geachtet wird.